Zuerst http://mopc.de/tuning.html lesen !

Für einen Performance-Vorteil müssen folgende Punkte 1 und 2 beachtet werden.

1. So reizt Du Deine SSD-Festplatte aus!

BIOS: AHCI-Modus (Advanced Host Controller Interface) einschalten

–>WICHTIG: Wenn Du den AHCI-Modus im Nachhinein im BIOS aktivierst, kann es sein, dass Windows 7 nicht mehr ordnungsgemäß hochfährt!

Beachte die Anleitung weiter unten.

der TRIM-Befehl sollte aktiv sein, mehr dazu weiter unten

Automatische Defragmentierung deaktivieren

Systemwiederherstellung für SSD-Laufwerk deaktivieren

Gerätemanager: Richtlinien: Schreibcache (de-)aktivieren (ausprobieren was schneller läuft)

Leistungseinstellungen: Virtueller Arbeitsspeicher: keine Auslagerungsdateien (wenn mind. 4 GB RAM vorhanden und keine Programme diesen benötigen um stabil zu laufen, weiteres folgt zu dem Thema)

 

2. Welche Tools Du bei der Nutzung einer Solid-State-Disk meiden sollten:

Defragmentier-Programme: Kein Nutzen bei SSD-Festplatten, da unnötige Schreiboperationen durchgeführt werden

Daten-Shredder-Tools (Datenvernichter)

Echtzeitbackup-Tools: Nachteilig bei SSD-Festplatten, da viele Schreiboperationen auf der SSD-Festplatte durchgeführt werden

HDD-Benchmark-Tools (Geschwindigkeitstests) da viele Schreiboperationen auf der SSD-Festplatte durchgeführt werden

 

Dateisystem-Cache

Diese Anleitung sollte besser nur bei mehr als 4 GB RAM durchgeführt werden!

Ein großer Dateisystem-Cache verkleinert die Anzahl der Schreibzugriffe auf die SSD.

Der Dateisystem-Cache ist ein Zwischenspeicher für Schreibzugriffe auf die Festplatte.

Wenn Du den Cache vergrößerst, wird der verfügbare Arbeitsspeicher zwar kleiner, es gibt aber weniger Schreibzugriffe auf die SSD.

starte den Registry-Editor regedit: Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken, "regedit" eingeben (ohne Anführungszeichen) und mit [Enter] bestätigen

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

stelle den Wert "LargeSystemCache" auf 0

 

AHCI-Modus im Nachhinein im BIOS aktivieren, so geht’s:

Boote Windows 7 im eingestellten IDE-Modus (in den BIOS-Einstellungen zu finden)

Lade auf der Webseite des Motherboard-Herstellers einen aktuellen AHCI-Treiber herunter und installiere ihn

Nun starte den Registry-Editor regedit: Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken, "regedit" eingeben (ohne Anführungszeichen) und mit [Enter] bestätigen

Bearbeite folgenden Registry-Schlüssel:

    HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Services \ Msahci. Stelle den Wert für “Start” auf 0 (Null)

Fahre Windows 7 herunter

Gehe ins BIOS und stelle dort auf den AHCI-Modus um (ggf. Anleitung des Motherboards lesen)

Starte nun Windows 7 und genieße die Geschwindigkeit

 

Dateisystem von Windows 7 und den Dateizugriff beschleunigen

Drücke [Windows-Taste]+[R]

Gebe “regedit” in die Befehlszeile ein und bestätige dies mit der [Enter-Taste]. Der Registrierungseditor wird nun gestartet.

Gehe zu dem Schlüssel

      “HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlFileSystem”

und lege dort einen neuen DWORD-Schlüssel mit dem Namen

      “NtfsDisableLastAccessUpdate” an

Klicke den neu angelegten Schlüssel doppelt an, weise ihm den Wert “1″ zu

Starte nun Windows 7 neu

 

Datenzugriff auf der Festplatte beschleunigen

Windows 7 speichert standardmäßig jeden Datei- und Ordnerzugriff. Es wird gespeichert, wann zuletzt auf eine Datei oder einen Ordner zugegriffen wurde.

[Windows-Taste] + [R]

“Regedit” eingeben und Enter drücken

 Zu Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \ FileSystem wechseln

 Lege neuen DWORD-Schlüssel an mit dem Namen „NtfsDisableLastAccessUpdate“

 Dem Schlüssel den Wert “1″ zuweisen

 0 = Datei-/Ordnerzugriffe (Zeit) speichern

 1 = NICHT speichern

Starte nun Windows 7 neu

 

TRIM-Befehl - TRIM Funktion unter Windows 7 für SSD aktivieren / deaktivieren

Seit Windows 7 hat die TRIM-Funktion Einzug in unsere PCs erhalten. Dieser ATA-Befehl verbessert die Performance von SSD-Laufwerken, da der Controller Informationen über gelöschte Daten erhält und somit die betroffenen Blöcke als ungültig markieren kann. Durch dieses Verfahren werden Schreibzugriffe eingespart und somit die Lebensdauer von SSDs verlängert.

Wenn Windows 7 auf eine TRIM fähige SSD installiert wird, ist diese Funktion auch automatisch im Betriebssystem aktiviert. Sollte man aber zum Beispiel nachträglich auf eine SSD umsteigen, und Windows von einer herkömmlichen Festplatte clonen, kann es notwendig sein, den TRIM-Befehl im System zu aktivieren.

TRIM ist ein Befehl zur Markierung ungenutzter oder ungültiger Datenblöcke auf Speichermedien zum Zweck der späteren Wiederbeschreibung.

Der TRIM-Befehl ermöglicht es einem Betriebssystem, dem Speichermedium Solid State Drive (SSD) mitzuteilen, dass gelöschte oder anderweitig freigewordene Blöcke nicht mehr benutzt werden. Im Normalfall vermerkt das Betriebssystem in den Verwaltungsstrukturen des Dateisystems, dass die entsprechenden Bereiche wieder für neue Daten zur Verfügung stehen; der Controller des Solid State-Laufwerks erhält diese Informationen in der Regel jedoch nicht.

Möchte man unter Windows 7 überprüfen, ob die TRIM Funktion aktiviert ist, kann man dies mittels folgenden Befehl bewerkstelligen, welcher in einer administrativen Kommandozeile ausgeführt werden muss: fsutil behavior query disabledeletenotify

DisableDeleteNotify = 1 (Windows TRIM Funktionen sind deaktiviert)

DisableDeleteNotify = 0 (Windows TRIM Funktionen sind aktiviert)

Der Befehl zum aktivieren der TRIM Funktion lautet: fsutil behavior set disabledeletenotify 0

Zum Deaktivieren nutzt man den Befehl: fsutil behavior set disabledeletenotify 1

Um die Lebensdauer und die Performance von Solid State Disks (SSD) zu verbessern, sollte die TRIM-Funktion stets aktiviert werden. Ob die TRIM Funktion überhaupt genutzt werden kann, ist nicht nur vom Windows-System abhängig, sondern auch vom Controller des SSD-Laufwerks. Bei älteren Modellen kann ein Firmwareupdate nötig sein.

Diese Funktionalität wird neben Windows 7 auch noch von weiteren Betriebssystemen unterstützt, zum Beispiel von Windows Server 2008 R2 und Linux ab Kernel 2.6.33


Windows lässt sich mit einem einfachen Eingriff in die Registry auf Touren bringen. Denn bei mehr als 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ist es absolut sinnvoll, die gesamten vom Betriebssystem benötigten Daten direkt in den Arbeitsspeicher zu laden, statt diese Daten auf die wesentlich langsamere Festplatte auszulagern:
den Registrierungseditor öffnen, anschließend zu dem Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Contr ol\SessionManager\Memory Management“, auf den Eintrag „DisablePagingExecutive“, änder nun den Wert auf „1“.
Nach einem Neustart wird der Kernel Ihres Betriebssystems nicht mehr auf die Festplatte ausgelagert.

Bootvorgang und Programmstarts von Windows 7 mit SuperFetch beschleunigen (NEU)
Um den Bootvorgang von Windows 7 zu beschleunigen und einige Programme schneller zu laden sollte die Funktion SuperFetch schon beim Booten aktiv sein. Um dies zu gewährleisten, einmal in das Dialogfeld "Ausführen" (Windows Taste gedrückt + R) "regedit" eingeben und im Registrierungseditor zu dem Schlüssel:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\ PrefetchParameters" navigieren. Dort im rechten Fenster den Wert von "EnableSuperFetch" auf: "3" (hexadezimal) abändern.
Zur Erklärung:
Wert "0" deaktiviert SuperFetch
Wert "1" beschleunigt das Laden von Anwendungen
Wert "2" beschleunigt den Bootvorgang
Wert "3" bechleunigt sowohl den Bootvorgang sowie das Laden von Anwendungen

Der Prefetcher
 Der Prefetcher-Funktion bedieht sich MICROSOFT, um häufig verwendete Anwendungen schneller in den Speicher zu laden. Der Prefetcher arbeitet dabei wie eine Art Cache. Die gecachten Dateien legt der Prefetcher im Ordner Windows/Prefetch ab.

Wer sich um seine Anonymität sorgt, kann den Inhalt dieses Ordners gefahrlos löschen. Die Systemleistung wird dadurch allerdings nicht gesteigert. Im Gegenteil, Windows muss den Inhalt erst wieder neu anlegen, was frühestens nach 32 Startvorgängen erfolgt. Dazu muss die Leerlaufzeit ca. 5-30 Minuten nach dem Booten andauern.
Das Verzeichnis des Prefetchers läuft auch nicht voll wie es immer wieder behauptet wird, Windows reorganisiert die Inhalte von sich aus und entfernt überflüssige Einträge.

Kernel nicht auslagern
Besonders witzig ist der Tipp, man solle in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management über die Einstellung "DisablePagingExecutive" das Auslagern des Kernels verhinden.
Bereits seit Windows NT SP3 ist dieser Eintrag nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden und wird von Windows daher nicht mehr ausgewertet, also ignoriert. 


SecondLevelDataCache
Der Eintag "SecondLevelDataCache" unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management ist ebenfalls so ein Überbleibsel aus alten Tagen. Damit soll man den korrekten Wert für den Second-Level-Cache (L2-Cache) einstellen. Alle Rechner mit einem Prozessor mit CPU-ID ab Pentium II ignorieren diesen Schlüssel jedoch komplett, da hier der Hardware Abstraction Layer (HAL) die korrekte Größe des L2-Cache ermittelt.

System Cache
Ebenfalls unsinnig sind Änderungen an den beiden Einträgen "LargeSystemCache" und "IOPageLockLimit" unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager \ Memory Management. Auf einem reinen Fileserver bingen die Einstellungen einen Leistungszuwachs, da dadurch mehr Speicher für Dateisystemoperationen reserviert wird. Allerdings geht dies zu Lasten von Anwendungen. Eine normale Workstation wird also eher langsamer.

Folgende Registry-Einträge sind veraltet und zu vernachlässigen
AlwaysUnloadDLL > nichtmehr benötigte DLL`s aus dem Speicher entfernen
LargeSystemCache > Nutzung des Cache konfigurieren
DisablePagingExecutive > Auslagern des Kernel verhindern
IoPageLockLimit > Speicher für Ein- und Ausgabeoperationen reservieren
SecondLevelDataCache > Korrekte Größe des L2-Cache einstellen
IdleEnable > USB-Polling erhöhen


Beschädigten Bootsector wiederherstellen
Wenn nach der XP-Installation eine ältere Windows-Version (z.B. WinNT oder 2000) installiert wird, wird der Bootsector von Windows XP überschrieben und XP startet nicht mehr. Um den Bootbereich von XP wiederherzustellen, geht man wie folgt vor:
PC mit der XP Setup-CD booten und die Wiederherstellungskonsole starten. Dort dann folgende Befehle eingeben:
1.FIXMBR C:
2.FIXBOOT C:
3.COPY x:\I386\NTLDR C:\
4.COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\
Das "x" ist jeweils durch den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM Laufwerks zu ersetzen.
Andere Betriebssysteme fehlen im Boot-Menü
Wenn nach der Installation von Windows XP andere bereits vorhandene Betriebssysteme nicht im Bootmenü (BOOT.INI) erscheinen, kann man sie mit einem simplen Befehl in der Wiederherstellungskonsole wieder einbinden.
Dazu das System von der Windows XP CD starten und mit der Option "R" die Wiederherstellungskonsole starten. Mit dem Befehl "bootcfg /add" sucht das System die Festplatten nach vorhandenen Windows-Installationen ab und trägt diese automatisch in das Bootmenü (BOOT.INI) ein.
Mit dem Befehl "bootcfg /rebuild" wird im Prinzip das gleiche erreicht, nur wird hier eine neue BOOT.INI erzeugt.
Mit "bootcfg /list" werden die Betriebssystem aus dem Bootmenü aufgelistet und mit "bootcfg /default" kann das System festgelegt werden, welches standardmäßig gebootet werden soll.



Wenn ein Dienst oder Gerätetreiber den Start von Windows verhindert, ist es nur noch mit der Wiederherstellungskonsole möglich, den entsprechenden Dienst zu deaktivieren.
Dazu einfach die Wiederherstellungskonsole starten und in den Ordner %SystemRoot% \ System32 wechseln. Dort mit dem Befehl LISTSVC eine Liste mit den installierten Diensten und Treibern anzeigen lassen. Nun mit dem Befehl DISABLE <Dienstname> den entsprechenden Dienst deaktivieren. Anschließend mit EXIT die Wiederherstellungskonsole beenden und den Rechner neu starten.
Sollte die Wiederherstellungskonsole noch nicht installiert sein, kann man auch mit den Windows Startdisketten oder mit der CD booten und beim Dialogfeld "Willkommen beim Setup" die Taste "R" für Reparatur und anschließend die Taste "C" für die Wiederherstellungskonsole drücken.


Temporäre Internetfiles
Wer seine Festplatte schon mal  ohne Zusatztools, aufgeräumt hat, wird sich vielleicht schon gewundert haben, warum die Größe des Profilordners (C.\Domumente und Einstellungen\<Benutzer>\) um einiges höher angezeigt wird, als die Summe der darin enthaltenen Ordner und Dateien.
Nun, das liegt daran, dass es einen Ordner gibt, der erst einmal nicht angezeigt wird, auch wenn man alle erforderlichen Optionen im explorer aktiviert hat (Versteckte und Systemdateien).


Versteckte Dateien in der DOS-Box anzeigen
Um versteckte Dateien im Explorer anzuzeigen ist lediglich eine Einstellung unter "Ansicht" notwendig. Diese Einstellung hat aber keinen Einfluß auf die DOS-Box. Hier werden versteckte Dateien mit DIR nicht angezeigt. Erst DIR /a zeigt auch die versteckten Dateien an.


Registry-Schlüssel löschen
Einen Auszug aus der Registry mit der Endung REG lässt sich einfach per Doppelklick in die Registrierdatenbank importieren.
Auf die gleiche Art lassen sich auch einzelne Schlüssel aus der Registry wieder entfernen. Dazu einfach vor den gewünschten Schlüssel ein Minus-Zeichen setzen.
Dazu ein Beispiel:
REGEDIT 4
[-HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Keyboard]


Reboot aus DOS per Befehl
Manchmal könnte es nützlich sein, wenn der PC im DOS-Modus per Befehl einen Reboot machen würde. Eine Einsatzmöglichkeit wäre eine DOS-Bootdiskette, welche die Festplatte formatiert und danach einen Reboot macht und das Setup von Win95 aufruft.
Leider gibt es einen solchen Befehl standardmäßig nicht.
Um solch einen Befehl selbst zu erstellen, einfach eine Batch-Datei mit folgendem Inhalt erstellen:
ECHO HPSË>REBOOT.COM
Das Zeichen Ë erhält man mit <ALT>+<0>+<2>+<0>+<3> auf dem numerischen Zahlenblock.
Diese Datei speichert man z.B. unter REBOOT.BAT ab und führt sie aus. Daraufhin wird die Datei REBOOT.COM erstellt. Ruft man REBOOT.COM jetzt im DOS Modus auf, wird ein Reboot ausgeführt.
Die Datei gibt es auch zum download (1 KB)
Unter Win NT funktioniert die Datei übrigens nicht.



Dauernde Festplattenaktivität

Wer Wundert sich nicht über dauernde Festplattenzugriffe, obwohl eigentlich kein Grund dafür besteht !!??
Oft hat es damit zu tun, dass in der Autostart-Gruppe die Indexerstellung von Microsoft Office zu finden ist. Standardmäßig läuft sie alle 2 Stunden und grast die Festplatten nach neuen Dokumenten ab.
Am besten in der Systemsteuerung - Indexerstellung - Index löschen und das Icon aus der Autostart-Gruppe löschen.